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Traiskirchen

Sie wohnen in Traiskirchen?

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Sie kennen die fast mitleidige Frage „Du wohnst in Traiskirchen?“ Wir möchten dieses negative Image korrigieren. Traiskirchen besteht nicht nur aus dem „Erstaufnahmezentrum“. Traiskirchen ist eine lebenswerte Stadt, verfügt über eine gute Infrastruktur. Viele Jungfamilien finden hier einen neuen Lebensmittelpunkt.

Im Gemeinderat wurden fast alle Projekte einstimmig beschlossen, unter Mitwirkung der Grünen. Wir lehnen Streit auf politischer Ebene ab. Konstruktive Arbeit und sinnvolle Verwendung der Steuergelder stehen für uns im Vordergrund.

Die Grünen haben sich als Umweltpartei für eine lebenswerte Zukunft unserer Kinder und als Kontrollpartei etabliert. Viele Skandale wären ohne die Grünen nicht an die Öffentlichkeit gedrungen. Kontrolle sorgt dafür, dass Politik gut funktioniert. Daher bitte ich Sie bei der Gemeinderatswahl am 25. Jänner um Ihre Stimme für die Grünen Traiskirchen

Ihre Gisela Vitek

Flüchtlinge in Traiskirchen

Wann kommt die Lösung?

Seltsamerweise immer vor Gemeinderatswahlen wird das Thema der Lösung des Flüchtlingsproblems für Traiskirchen von SPÖ und FPÖ aufgegriffen. Weder die ÖVP-Innenministerin, noch der ÖVP-Landeshauptmann haben bisher etwas zur langfristigen Lösung des Problems beigetragen. Zusagen dieser beiden Politiker wurden einfach nicht eingehalten, das Thema wird ständig verschleppt.

Die Grünen Traiskirchen haben schon vor der letzten Gemeinderatswahl gefordert, alle Flüchtlinge in kleinen Kontingenten auf ganz Österreich aufzuteilen. Das würde nicht nur Traiskirchen entlasten, sondern für die Bevölkerung und die Flüchtlinge die Problematik beseitigen. Eine Integration ist dann, wenn der Wille vorhanden ist und wie viele Beispiele zeigen, leichter möglich. Die Asylverfahren müssten endlich in viel kürzerer Zeit durchgeführt werden, was auch schon ein lange gefordert wurde. Mit dieser Problematik kann man gut Stimmen zu fangen, daher melden sich manche Politiker in Wahlkampfzeiten gerne zu Wort. Nach den Wahlen ist das Thema bisher immer vom Tisch gewesen und kaum ein Landes- oder Gemeindepolitiker der „großen“ Parteien hat sich damit ernsthaft befasst. Nach der letzten Gemeinderatswahl war es wieder so. Wir sind gespannt, wie nach dieser Wahl damit umgegangen wird.

Ein Stadtzentrum für Traiskirchen

Im Gegensatz zu vielen anderen Städten in Österreich fehlt Traiskirchen ein echtes Stadtzentrum. Geht man durch das Arkadia, begegnet man großteils gähnender Leere. Die hier angesiedelten Geschäfte wechseln immer wieder, weil die Umsätze nicht hoch genug sind, um zu überleben. Nur die hier angesiedelten Ärzte bieten einen Anziehungspunkt. Der Rathausplatz ist mit Autos verstellt. Wer hier spazieren gehen und in Auslagen blicken will, wie in vergleichbar großen Städten in unserem Land, findet wenig Anregendes. Der Verkehr auf der B17 ist für die Anrainer und die Menschen, die sich gerne im Stadtzentrum aufhalten würden, ein zusätzlicher Faktor, der den Stadtkern unattraktiv macht. Eine umfassende Verkehrslösung ist daher für Traiskirchen seit langem gefragt. Dies würde dem Weinort Traiskirchen ein schönes Ambiente verleihen sowie Besucher und Gäste anlocken.

Bildung für Traiskirchen

Das Thema Bildung beschäftigt die Menschen in Österreich. Es geht um die Zukunft unseres Landes und seiner Menschen. Es wird viel diskutiert, leider nicht mit dem gewünschten Erfolg. Wichtig ist auch, dass Bildung leistbar und Bildungseinrichtungen gut erreichbar sind. Deshalb braucht Traiskirchen ein breitgefächertes Bildungsangebot.

Eine Stadt mit ca. 20.000 Einwohnern und einer sehr jungen Bevölkerung sollte auch über ein ausreichendes Bildungsangebot für seine Bewohner und hier vor allem die jungen Menschen verfügen. Bisher ist zwar die schulische Grundversorgung in Traiskirchen vorhanden, es liegt dafür auch eine gute Infrastruktur vor, höher- und weiterbildende Schulen fehlen aber. So ist die Jugend in Traiskirchen, wenn sie eine höherbildende oder berufsbildende Schule besuchen will, gezwungen, in andere Gemeinden zu pendeln. Das bedeutet lange Anfahrtszeiten, Abhängigkeit von Transportmitteln und womöglich ein Wohnen während der Schulzeiten fern der eigenen Gemeinde. Die Bildungsministerin zählt ja zur Partei unseres derzeitigen Bürgermeisters. So sollte es möglich sein, in Traiskirchen weitere Schulstandorte zu installieren, wie dies in vielen Niederösterreichischen Gemeinden gelungen ist. Vielleicht wäre dies auch ein mindestens genauso wichtiges Thema für Traiskirchen, wie das seit 20 Jahren immer wieder vor Wahlen hervorgeholte Thema der Flüchtlingsaufnahmestelle. Der Ruf als Schulstadt könnte endlich zu einer Imageverbesserung für Traiskirchen führen, nachdem Traiskirchen leider immer noch bei vielen Menschen in unserem Land sehr stark mit dem Thema Flüchtlinge verbunden ist.

Unsere Gemeinde braucht Kontrolle

Dass die Grünen für politische Kontrolle in Österreich stehen, weiß wohl schon jedes Kind in unserem Land. Viele große Untersuchungen wären nicht möglich gewesen, hätten nicht Grüne PolitikerInnen, wie Gabriela Moser oder Peter Pilz den korrupten Filz durchforstet und Unregelmäßigkeiten an das Licht der Öffentlichkeit gebracht.

Die Skandale um die Hypo-Alpe-Adria, den Ankauf der Eurofighter, die Fälle des ehemaligen Finanzministers Grasser, die Wirtschaftsskandale um Julius Meinl V., die Libro-Affäre, die krummen Geschäfte rund um die Telekom-Austria und nicht zuletzt die Affäre um Ex-Innenminister Strasser sind symptomatisch für die Mentalität mancher Politiker in Österreich. Das noch immer herrschende Proporzsystem und die Duldung einer Praxis, die Positionen und Vergaben aufgrund der Zugehörigkeit zur richtigen Partei zu handhaben, muss endlich durchbrochen werden. Die Grünen können nachweisen, dass sie sauber sind, sich nicht auf Korruption und Vetternwirtschaft einlassen. Das zeichnet diese Partei und ihre Repräsentanten aus.

Auch in der Gemeinde ist Kontrolle wichtig und dafür stehen wir von den Grünen Traiskirchen. Auch wenn wir nur eine kleine Gruppe sind, haben wir die Energie und das Engagement, hinter die Kulissen zu blicken. Wir fühlen uns den grünen Werten verpflichtet. Im künftigen Gemeinderat werfen wir ein waches Auge auf Vergaben und Geldflüsse und garantieren so für Rechtschaffenheit und Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Ihre Stimme unterstützt uns bei diesen Zielen.

Traiskirchen als Vorreiter für alternative Energie – Eine Chance für die Zukunft

Wetterkapriolen und sichtbare Folgen eines Klimawandels erfordern rasche und effiziente Maßnahmen – auch im Bereich unserer Gemeinde – diese Entscheidungen sollten im Vordergrund der politischen Arbeit in Traiskirchen stehen

Bevor es zu spät ist, die Folgen für Umwelt und Menschen nicht mehr kalkulierbar sind, sollten auf sämtlichen Ebenen des Staates alle Kräfte gebündelt werden. Dazu reichen keine einzelnen Aktivitäten, es muss alles unternommen werden, was technisch möglich ist, um gegenzusteuern. Ein breites Spektrum alternativer Energien steht zur Verfügung. Eine Kombination von allen, die für unsere Gemeinde passend sind, ist zu verwirklichen. Wasserkraft, Sonnenenergie, Erdwärme, umweltverträgliche Windenergie, das Betreiben von Fahrzeugen öffentlicher Einrichtungen mit Strom, die Förderung privater Haushalte, die ihre Energieversorgung auf umweltfreundliche Quellen umstellen wollen sowie energiesparende Maßnahmen sind zu fördern und zu verwirklichen. Unseren Kindern soll eine gesunde Umwelt übergeben werden. Nicht zuletzt ist der Ausbau umweltfreundlicher Energien auch ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor.