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am 26. Februar

Energiegemeinschaft Baden – Sonnenkraft

Grüne Baden RED - Vorbereitung für Stromproduktion und Weitergabe innerhalb der Stadt

Gemeinderat Christian Ecker hat als Vorsitzender des Ausschuss für Klima, Energie und Mobilität mit KollegInnen die ersten Überlegungen zu einer Energiegemeinschaft Baden diskutieren können.
Der Grünen Gemeinderat hat noch die Bilder von den letzten Klimafilmtagen in Baden vor dem inneren Auge: „Eine Provinz in Bangladesch, bescheidene Wellblechhütten mit Solarzellen am Dach, die untereinander digital vernetzt sind. Der regional erzeugte Strom wird dorthin geschickt, wo er gerade benötigt wird, überschüssiger Strom wird gespeichert. Das Stromnetz wird nicht zentral von einer Stelle gesteuert sondern von einer Gemeinschaft dezentral aufgebaut, verwaltet und verrechnet.
In absehbarer Zeit, wenn das Erneuerbare Ausbau Gesetz, kurz EAG, in Österreich beschlossen ist, werden auch in Baden solche Energiegemeinschaften möglich sein. Ich bin überzeugt, dass dies ein großer Wurf für Baden sein wird.“
Die Diskussion rund um das vom Stadtrat beschlossene Grobkonzept zeigt, dass bei neuen Möglichkeiten alles gut überlegt sein will. „Es sind noch einige Fragen zu klären, diverse Berechnungen sind zu bewerten, aber ich sehe vor allem die Chancen, die so ein Projekt für Baden eröffnet. Und so hoffe ich sehr, dass nach tiefgreifender Prüfung und Klärung aller Fragen, die Stadtgemeinde Baden auch auf dem Gebiet der Energiegemeinschaft mutige Vorreiterin wird“, so Gemeinderat Christian Ecker.
Das Erneuerbare Ausbau Gesetz ist in der Bundesregierung in Vorbereitung und Vorberatung und soll in Bälde in den Ministerrat. Da das Gesetz in Begutachtung war, setzen sehr viele auf die Chance. Derzeit hat auch die Stadt stets Photovoltaikanlagen so konzipiert, dass der Eigenverbrauch möglichst hoch ist, damit es keine Einspeisung braucht. Denn dazu braucht es einen Vertrag mit einem Stromanbieter und man bekommt nicht viel Geld dafür. Darüber hinaus hoffen auch viele auf höhere Netzstabilität, da der Strom kurze Wege macht, wenn Angebot und Nachfrage gut aufeinander abgestimmt sind. Und es bietet BürgerInnen ohne Möglichkeit auf eigenen Photovoltaik, weil sie z.B. in einer Mietwohnung sind oder das Gebäude in einer Schutzzone ist, Badener Sonnenstrom zu beziehen.
„Wie gut Baden füreinander da ist, sehen wir in der Pandemie. Mit der Energiegemeinschaft wird es uns endlich möglich sein, dass wir füreinander Strom bereitstellen“, hofft Christian Ecker auf eine breite Zustimmung.​