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am 3. Juli

Grätzl-Foren

GRÜN PRESS - Die Grünen Baden ziehen Bilanz

Unter dem Motto „Wir hören zu“ zogen die GRÜNEN Baden ein halbes Jahr durch die Badener Grätzl Leesdorf, Weikersdorf, Braiten, Innere Stadt sowie Mitterberg. Maskottchen war ein grünes Ohr, gestaltet von einem Künstler der Badener Lebenshilfe.

Die Grünen liehen ihr Ohr den BürgerInnen und bekamen so einen Einblick was in den einzelnen Grätzeln gut läuft, wo es Ideen für Verbesserung gibt und wo Probleme sind.

„Dass unsere Foren von Beginn an von den BadenerInnen so gut angenommen wurden, zeigt uns, dass der Bedarf, mit den Entscheidungsträgern der Stadt in gemütlicher Atmosphäre ins Gespräch zu kommen, durchaus besteht“, meint Gemeinderat Christian Ecker. „Wir sind mit vielen BürgerInnen in den Dialog getreten und habe mehrere Seiten an konkreten Wünschen, Vorschlägen und Maßnahmen sammeln können. „Im Grätzl Braiten kamen BewohnerInnen auf uns zu, die sich mehr Sicherheit für ihre Kinder rund um den Spielplatz Veste Rohr wünschten. Wenige Wochen später fanden wir bereits eine Lösung und setzten diese um. Wenn man nicht direkt betroffen ist, bekommt man als Politikerin solche Problemfelder oft gar nicht mit. Genau dafür veranstalten wir diese Grätzl-Foren“ “, zieht Vizebürgermeisterin Helga Krismer Resümee.

Erfreut zeigt sich GR Stefan Eitler besonders über die Konstruktivität der Foren-Gespräche: „Das Gesprächsklima war durchwegs positiv. Natürlich ist man sich nicht bei jedem Thema einhundert Prozent einig, aber davon lebt eine Demokratie. Wenn man Lösungen entwickeln möchte, die die größtmögliche Akzeptanz in der Bevölkerung finden sollen, dann muss man möglichst viele Meinungen dazu einholen“.

Stadträtin Andrea Kinzer präsentiert einen Auszug der vorgebrachten Ideen und Wünsche der Badenerinnen und Badener. Neben stadtweiten Themen, wie der Neugestaltung der Rathaus- und Pfarrgasse sowie einer möglichen Erweiterung der 30er-Zonen oder dem Ausbau der Öffis, standen vor allem viele kleine Projekte und Ideen zur Diskussion:

Die Anliegen reichen vom Wunsch nach mehr Mistkübeln in der Nähe von Spielplätzen und Wegen, an denen Menschen mit ihren Hunden Gassi gehen, über die sichere Gestaltung von Kreuzungsbereichen wie Waltersdorferstraße/Wimmergasse und die Sicherheitsüberprüfung der Rudolf-Zöllner Straße bis hin zur Verbesserung der Buslogistik im Zentrum. Die Badenerinnen und Badener wünschten sich mehr Bäume in den Wohnstraßen und eine Radbrücke in der Schimmergasse. Es kamen Fragen zum Badener E-car Sharing BEA und zu Photovoltaikanlagen auf, die kompetent beantwortet wurden. Taxiunternehmen überlegen bereits den Einsatz von E-Autos, auch das war ein Wunsch mehrerer Badener. Und wo die Straßen endlich saniert werden müssen, erfuhren die Grünen natürlich auch aus erster Hand. Sämtliche gesammelte Themen wollen die Grünen nun im weiteren Verlauf mit dem Regierungspartner und der jeweils zuständigen Verwaltung prüfen. Krismer: „Regieren ist kein Selbstzweck. Im Zentrum steht die Verbesserung der Lebensqualität gemeinsam mit den Regierungspartnern. Und in Baden wird am selben Strang gezogen. Die Bürgerinnen und Bürger signalisierten uns, dass ihnen das gut gefällt!“