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am 22. September

PEDIBUS – der Autobus auf Füßen!

Helga Krismer - Baden, 22. September 2017: In der Europäischen Mobilitätswoche startete in Baden-Weikersdorf das Mobilitätsprojekt Pedibus. Es handelt sich um eine weitere Umsetzungsmaßnahme des preisgekrönten Schulprojektes „Weiki-Mobil“ in der Volksschule Weikersdorf.

Bürgermeister Dipl.-Ing. Stefan Szirucsek, DI Dagmar Schober (Elternverein), Thomas Kinsky (Elternverein), VizeBgm. Dr. Helga Krismer, Inspektor Ralph Leipelt, Dr. Gerfried Koch und weitere Pedibus-Eltern mit einer Schülergruppe.

Der Pedibus ist ein „Autobus auf Füßen“ der von engagierten Eltern initiiert und umgesetzt wird. Die Kinder gehen zu Fuß zur Schule. Dabei werden die Kinder von einer erwachsenen Person begleitet. Im Sommer wurden fünf Pedibus-Linien eingerichtet und mit Haltestellentafeln ausgestattet. Der Pedibus folgt den festgelegten Linien und holt die Kinder zu bestimmten Zeiten an definierten Haltestellen ab. 

 
Auch bei der Volksschule Baden-Weikersdorf ist es so, dass viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto vor die Schule bringen. Das führt zu viel Autoverkehr und gefährdet die Kinder unmittelbar vor der Schule. Seit 18. September sind fünf Pedibus-Linien in Betrieb und 24 Mütter und Väter begleiten abwechselnd die Kinder in die Schule. Die Pedibus-BegleiterInnen wurden von der Stadtpolizei ausgebildet und geschult. Acht Pedibus-Haltestellen wurden von der Stadtgemeinde eingerichtet und in der Mobilitätswoche von Bürgermeister Dipl.-Ing. Stefan Szirucsek und Vizebürgermeisterin Dr. Helga Krismer eröffnet. Beide betonen: „Der Pedibus ist ein wunderbares Beispiel für das Engagement der Eltern in der Volksschule Weikersdorf, wenn es um Sicherheit am Schulweg, umweltfreundliche Mobilität, soziales Miteinander und Gesundheit durch Bewegung geht. Wir unterstützen das Vorzeigeprojekt Weiki-Mobil gerne auch weiterhin“.

 
Gemeinsam in die Schule gehen macht Spaß!

Die Radetzkystraße im Bereich der Volksschule Baden-Weikersdorf war regelmäßig Parkplatz für die „Elterntaxis“. Für SchülerInnen, die zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule kommen, ist es dabei immer wieder zu brenzligen Situationen gekommen, so Pedibus-Initiatoren DI Dagmar Schober und Thomas Kinsky vom Elternverein. Allen Eltern, die ihre Kinder dem Pedibus anvertrauen und nicht mehr mit dem Auto zur Schule fahren wollen, stehen nun fünf Pedibus-Linien zur Verfügung. Zum Schulstart wurden alle Eltern der Schule über das Projekt informiert.

Für jene Familien, die nicht auf das „Elterntaxi“ verzichten können, hat die Stadtgemeinde im Umfeld der Schule vier „Kiss & Go-Zonen“ eingerichtet. Dort können die Kinder sicher ein- und aussteigen, und haben noch die Möglichkeit ein Stück des Schulweges zu Fuß zurück zu legen. Damit gibt es keinen Grund mehr unmittelbar vor den Schuleingang zu fahren, und die Situation vor der Schule sollte sich zusätzlich entspannen.