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am 25. September

Trumau braucht mehr Öffentlichen Verkehr!

Doris Brosz - Grüne Trumau präsentieren Ergebnisse ihrer Mobilitätsumfrage!

Die Region südlichen von Wien braucht ein zukunftsorientiertes, attraktives Mobilitätskonzept, das auf Öffentlichen Verkehr und Rad setzt!

Grüne präsentieren Ergebnisse ihrer Umfrag

Die Erweiterung der Linie 200 kann Trumau attraktiveren: Zusätzliche 5 km nach Trumau mit 6 Minuten mehr Fahrzeit ist die einfachste und günstigste Lösung für 3.600 EinwohnerInnen. Mit weiteren 1,2 km könnte auch die Gemeinde Oberwaltersdorf (mit knapp 5000 EinwohnerInnen) öffentlich besser nach Wien gelangen.


Die beiden Orte hoffen auf das Jahr 2019. Mit dem neuen Generalverkehrsplan werden alle Fahrpläne im Verkehrsverbund Ostregion (VOR) neugestaltet. Schon heute ist klar, welche Veränderungen von Nöten sind. Untermauert ist dies durch eine umfangreiche Studie, die von der Grünen Gemeinderätin Cordula Müller (Boku Wien) aus Oberwaltersdorf entworfen und ausgewertet wurde.

"Mit unserer Umfrage konnten wir die Bedürfnisse der Bevölkerung direkt kennenlernen und die benötigten Pendlerzeiten sind sichtbar
geworden. Mit diesen Fakten ist es möglich, die öffentliche Verkehrssituation für die Trumauer und Trumauerinnen zu verbessern",
so Doris Brosz.
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Über 50 Stunden haben sich die Trumauer Gemeinderätin Doris Brosz und ihr Grünes Team vor Ort Zeit genommen, um die Bedürfnisse der TrumauerInnen abzufragen, um so die tatsächlichen Notwendigkeiten aufzeigen zu können.

Nach 150 Befragungen lässt sich aus der Studie ablesen, dass viele Wege der TrumauerInnen mit dem Auto zurückgelegt werden müssen, weil keine Alternativen zur Verfügung stehen. 81,7% der BewohnerInnen müssen den Ort verlassen, um ihrer Arbeit nachzukommen und davon pendeln 35,6% nach Wien!

Hinzu kommt eine beträchtliche Anzahl von Einpendlern. Von den 1200 Erwerbstätigen in Trumau pendeln 72,5% ein, das sind 871 Personen und wieder ist Wien an erster Stelle mit 17,9% gefolgt von Traiskirchen mit 6,4%.

6 Busverbindungen der Linie 200 am Tag werden diesem Bedarf nicht gerecht!

Die EinwohnerInnen der Nachbargemeinde Münchendorf (knapp 3000 Einwohner) können schon jetzt mit dieser Busverbindung zwischen 5.00 und 20.00 Uhr halbstündig nach Wien fahren. Das bedeutet täglich 25 Verbindungen nach Wien und retour.

Ein Ausbau der Buslinie 200 um 5 km würde BerufspendlerInnen eine sehr gute öffentliche Alternative bieten!

Die täglichen Einkäufe werden laut Studie zu 35% in der Nachbargemeinde Traiskirchen getätigt. Hier könnte ein sicherer Radweg Flexibilität abseits des PKW´s in den Alltag bringen. Und Fahrräder gibt es in Trumau genug – fast 89% geben an, ein intaktes Rad zu besitzen.

7 von 10 Wegen werden in Trumau mit dem Auto zurückgelegt. Das bedeutet, dass auch viele Fahrten gemacht werden um Kinder in den Kindergarten und Schule zu bringen. Der tägliche Verkehrskollaps vor der Schule ist hausgemacht. Dabei ist es in Trumau vom Einzugsgebiet möglich, das alle VS- Kinder den Weg in die Schule zu Fuß erledigen könnten. Ein gut geübter Schulweg macht die Kinder fitter im Unterricht. Kinder, die sich bewegen, lernen besser und sind gesünder.

Unsere Forderungen

  • ​Mehr Busverbindungen nach Baden und Wien!
  • Buslinie 200 von Eisenstadt nach Wien
  • Buslinie 466 von Baden nach Landegg (z.B Samstag und Sonntag gibt es keinen Bus nach Baden bzw. retour)
  • Radweg nach Traiskirchen
  • Ein Umdenken - und den Schulweg im Ort wieder zu Fuß zurücklegen.


Die Bezirkssprecherin Helga Krismer: "Die Gemeinden haben jetzt die große Chance den öffentlichen Verkehr in der Ostregion mitzugestalten und ich bin sehr froh, dass die Grünen Trumau die Gelegenheit beim Schopf gepackt haben."