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am 7. Juni

Bienen retten – Gifteinsatz stoppen

Helga Krismer - Grüne sammeln Unterschriften für Petition

Foto vlnr: Helga Krismer, Susi Szalanski, Andrea Kinzer

Der Anlass war vor einiger Zeit, als sich Imker bei der Landessprecherin der Grünen, Helga Krismer meldeten. Sie sind um Sorge wegen des eigentlich verbotenen Pestizids MOCAP 15.

Durch eine sogenannte Notfallzulassung auf Grund einer EU-Verordnung (Nr. 1107/2009) wird das Mittel dennoch bis zum 14. Juni 2017 in Niederösterreich und 4 weiteren Bundesländern zur Anwendung gebracht. 

 „MOCAP ist ein Gift, das gegen den Drahtwurm zum Einsatz kommt. Der hoch toxische Wirkstoff Ethoprophos ist bienentoxisch“, so Helga Krismer. 

Die Liste der Gefahren, die "MOCAP15" für Mensch, Tier und Umwelt mit sich bringt ist lang und beunruhigend. „MOCAP15“ ist giftig für Mensch und Tier – es besteht bereits beim Einbringen in den Boden Lebensgefahr bei Hautkontakt. Das Gift gefährdet Gewässer und tötet Bienen. Rückstände des Gifts können auch in der Schale der Erdäpfel nachgewiesen werden. Kein Ernteausfall rechtfertigt den Einsatz eines derartig giftigen Mittels, das die Gesundheit von Mensch und Tier bedroht! Eine biologische Alternative zu MOCAP gibt es – ist in Österreich auch unter dem Namen „Attracap“ zugelassen. 

„Baden schafft es sogar bei Rosen auf Gifte zu verzichten. Daher bitte ich bei der Petition auf www.noe.gruene.at mitzumachen, falls wir noch keine Unterschrift von Ihnen in der FUZO erhielten“, dankt Helga Krismer im Voraus.

Meine Appelle der Petition sind:

  • Ich appelliere daher an alle Bauern und BäuerInnen beim Kartoffelanbau auf das Gift „MOCAP15“ zu verzichten. 
  • Ich appelliere an alle Supermärkte, Großmärkte und Fastfoodketten: bitte achtet beim Einkauf darauf, keine Erdäpfel anzukaufen, die mit "MOCAP15" behandelt wurden. 
  • Ich appelliere an die NÖ Landesregierung die Zulassung von "MOCAP15" sofort zu stoppen und keine Gifte in der Landwirtschaft mehr zuzulassen.