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am 27. Mai

FAIRTRADE Rosen Challenge in Baden

GRÜN PRESS - Baden wurde von FAIRTRADE Österreich zur Aktion FAIRTRADE Rosen Challenge ausgewählt.

Kaum eine andere Stadt in Österreich würde sich besser anbieten als die Rosenstadt Baden. Bei der Rosen Challenge weisen wir auch darauf hin, dass es rund um die Königin der Blumen mehrere Aspekte zu berücksichtigen gibt: der Handel, der Einkauf, die Rosenbewirtschaftung.

FAIRTRADE ist völkerverbindend und über die Grenzen nachhaltig. Baden ist seit 2009 eine „FAIRTRADE Gemeinde" und unterstützt in vielen Bereichen fair gehandelte Produkte. Soziales Engagement, Fairness, Regionalität und Nachhaltigkeit stehen im Zentrum der Umsetzung des FAIRTRADE–Gedankens. Das Energiereferat koordiniert seit 9 Jahren die FAIRTRADE-Angelegenheiten der FAIRTRADE-Stadt Baden. Eine zentrale Aufgabe ist das Wecken von Bewusstsein für die faire Produktion und den fairen Handel. Dies beginnt in den Volksschulen und reicht bis zu Aktionen wie die heutige FAIRTRADE Rosen Challenge.

Vizebürgermeisterin Dr. Helga Krismer: „Als Konsumentinnen und Konsumenten haben wir es in der Hand welche Rosen wir kaufen. Mit der Entscheidung für FAIRTRADE-Rosen leistet jeder von uns einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Beschäftigten auf Blumenfarmen.“

In den letzten zwölf Jahren wurden in Österreich über 300 Millionen FAIRTRADE-Rosenstiele verkauft. Der Kauf von Blumen aus Niederösterreich ist ebenso fair, nachhaltiger und umweltschonend, insbesondere außerhalb der Wintermonate. In Baden gibt es mehrere Anbieter von fairen Rosen. Dazu zählen Blumenfachgeschäfte wie Floristik Modern von Sigrid Weil, eine Vorreiterin um Handel von zertifizierten FAIRTRADE-Blumen, aber auch Handelsketten wie die SPAR, welche der Projektpartner von FAIRTRADE Österreich bei der Rosen Challenge ist.

DI Andreas Kastinger betont: „Baden ist seit langem Vorreiter in der Rosenbewirtschaftung der Parkanlagen und Stadtgärten. Seit vielen Jahren werden die öffentlichen Grünanlagen in Baden bei Wien nach den „Natur im Garten“ Kriterien, also ohne Einsatz von chemisch synthetischen Pestiziden, chemisch synthetischen Düngemitteln oder Torf, bewirtschaftet.“

Die Badener Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner pflegen auch die größte Rosenschauanlage Österreichs, das Badener Rosarium, mit seinen über 30.000 Rosenstöcken in über 600 Sorten erfolgreich nach diesen ökologischen Kriterien.

In den Ländern des Südens müssen viele Menschen, auch Kinder, häufig unter unwürdigen Bedingungen arbeiten und leben. Arbeiterinnen und Arbeiter auf Blumenfarmen gehören zu den am meisten vom Welthandel benachteiligten Gruppen. Wer Rosen mit dem FAIRTRADE-Siegel kauft, leistet einen direkten Beitrag zur Verbesserung der Situation auf den Blumenfarmen: www.fairtrade.at/rosenchallenge

Der FAIRE Handel ist eine Antwort auf die Ungerechtigkeiten des konventionellen, internationalen Handels. FAIR bedeutet gerechten Lohn, sozial verträgliche Arbeitsbedingungen, Bildung für die Kinder und Schonung der natürlichen Ressourcen.

Dr. Gerfried Koch spannt den Bogen zum Klimaschutz: „FAIRTRADE ist aber auch eine von vielen Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels. Die Anpassung der Landwirtschaft an das sich verändernde Klima ist mit viel Aufwand und oft auch hohen Kosten verbunden. Mit stabilen Mindestpreisen und der zusätzlichen FAIRTRADE-Prämie sowie langfristigen Handelsbeziehungen schafft fairer Handel bei den Produzentenorganisationen verbesserte ökonomische Grundlagen.“