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am 10. Jänner

Baden 2017: Türen auf für neue Projekte

Helga Krismer - Stadtregierung nimmt Fahrt auf

Im Bild: GR Mag. Martina Nouira-Weißenböck, Bürgermeister Dipl.-Ing. Stefan Szirucsek, GR Mag. Helmut Hofer-Gruber mit Vizebgm. LAbg. Dr. Helga Krismer-Huber sowie StR Rudolf Gehrer

Badens Stadtregierung startet mit neuen Projekten ins Jahr 2017. Bürgermeister Stefan Szirucsek präsentierte im Anschluss an eine Arbeitsklausur gemeinsam mit seinen Koalitionspartnern die wichtigsten Vorhaben der nächsten Wochen:


  • Erster zentraler Schwerpunkt ist das neue Bürgerbudget. Dazu wurden drei konkrete Projektvorschläge ausgearbeitet, über die die Bürgerinnen und Bürger im Frühjahr abstimmen können.
  • Neu ist auch ein weiteres Bürgerbeteiligungsprojekt: Die im Vorjahr angekündigte Aktion „Garten für alle“ startet im Frühjahr.
  • Weiter investiert wird auch in den Klima- und Energiebereich. Erfreulicherweise konnten hier erneut Fördermittel des Bundes lukriert werden.
  • Die Stadt Baden als Standort wird zukunftsfit gemacht. Nach dem Ausbau der Kleinkindbetreuung und der Schulen und Kindergärten in den vergangenen Jahren stehen die Themen Mobilität, Wirtschaft, Tourismus und Infrastruktur im Mittelpunkt.
  • Im vergangenen Jahr hat die Stadt für Projekte Förderungen einschließlich Bedarfszuweisungen im Ausmaß von rd. 2,6 Mio. vom Land erhalten. Dieser Weg gemeinsam Projekte umzusetzen wird weiterverfolgt.


Für Bürgermeister Stefan Szirucsek ist zu Jahresbeginn klar: „2017 wird für Baden das Jahr in dem wir Fahrt aufnehmen. Wir öffnen die Türen für neue Projekte, die wir Schritt für Schritt umsetzen wollen. Daher ist 2017 auch nicht die Zeit für parteipolitischen Streit, sondern für gemeinsames Arbeiten!“, appelliert er zugleich an alle politischen Kräfte in der Stadt.

Vizebürgermeisterin Helga Krismer zeigt sich erfreut, dass das Projekt „Garten für alle“ schon bald Realität wird. Derzeit wird ein Detailkonzept ausgearbeitet, das offen zugängiges Gärtnern im Gutenbrunner Park ermöglichen soll. Gemeinsam mit Schulen, Vereinen, Organisationen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern wird es im Frühjahr präsentiert werden.

Ein Meilenstein ist für Krismer die Zusage des österreichischen Klimafonds, die Klimamodellregion Baden auch in den nächsten beiden Jahren mit rund 160.000 Euro zu fördern. Damit können zentrale Vorhaben wie der Ausbau der erneuerbaren Energie, die Energieeffizienz im Gebäudebereich oder die weitere Forcierung des städtischen Radverkehrs und der E-Mobilität in Angriff genommen werden. „Wir investieren im Klima- und Energiebereich nicht nur in die Zukunft, sondern täglich in die Lebensqualität der Menschen“, so die Vizebürgermeisterin.

Spannend wird es im April, wenn die Bürgerinnen und Bürger über drei konkrete Projekte im Rahmen des neuen Bürgerbudgets abstimmen können. Zur Auswahl stehen folgende Vorschläge:

  • Die Attraktivierung des Bereiches „Bienenburg und Seerosenteich“ im oberen Kurpark als Naherholungsgebiet
  • Die Neugestaltung des Platzes vor dem Lumpentürl am Beginn der Pfarrgasse mit Bäumen und mehr Freiraum
  • Ein zweitägiges Straßenfestival in der Innenstadt, bei dem Kreative aus der Stadt, aber auch von außerhalb ihre Kunst präsentieren können. Angesprochen werden dabei (Hobby)-Künstlerinnen und –künstler, Musik- und Kabarettgruppen, Illusionisten etc.

Im Detail werden die drei Projekte den Bürgerinnen und Bürgern in einem eigenen Schreiben der Stadtgemeinde vorgestellt. Die Abstimmung wird entweder elektronisch möglich sein oder direkt im Rathaus mittels Stimmzettel. Gemeinderat Helmut Hofer-Gruber: „Für uns als Stadtregierung ist klar: Politik geht nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern. Ich kann schon jetzt ankündigen: Neue Ideen und Bürgerbeteiligung wird es in den nächsten Jahren verstärkt geben.“