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am 24. Oktober 2017

Facelifting für Römertherme

Helga Krismer - Gesetz verlangt Sanierungskonzept

Als Aufsichtsrätin der Badener Bäderbetriebs-GmbH und als Beauftragte für Klima und Energie drängt Helga Krismer auf ein Facelifting bei der Römertherme. „Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz sind kein Widerspruch. Der Energiebericht der Stadtgemeinde zeigt uns deutlich, dass Handlungsbedarf besteht“, so die Vize-Bürgermeisterin. Seit 18 Jahren ist die Römertherme in Betrieb und seit der Planung der Therme hat die technische Entwicklung viel Neues hervorgebracht.

1999 war die frei mit einem Glasdach überspannte Therme Europas und mit einer Wasserfläche von rund 900 m2 ein Novum. „Ich erachte die Ertüchtigung der Gebäudehülle, insbesondere des Glasdaches für unumgänglich. Nach Angaben von Experten hat eine Glasfassade ca. 15 Jahre Lebensdauer. Daher ist zumindest das Glasdach und die Trägerkonstruktion auf den letzten Stand der Technik zu bringen, was ein enormes Einsparungspotential an CO2 und damit Kosten mit sich bringt“, so Helga Krismer. Für die Aufenthaltsqualität wurde ständig technisch weiter entwickelt. „Die Grundstruktur hat enorme Qualität und die für die Gäste wichtigen technischen Ausstattungen sind am Stand der Bädertechnik. Was uns fehlt ist ein Facelifting der Hülle“, ist die Vize-Bürgermeisterin überzeugt.

Als Aufsichtsrätin ist es Pflicht, auf Wirtschaftlichkeit des Betriebes zu achten. Daher wird Helga Krismer in der nächsten Aufsichtsratssitzung den Antrag auf Simulation einer neuen Gebäudehülle stellen. Das NÖ Energieeffizienzgesetz sieht die Sanierung von öffentlichen Gebäuden zwingend vor. „Die Gäste sollen sich dann wie die alten Römer in Baden wohl fühlen, aber in einem zeitgemäßen, energieeffizienten Gebäude“, so Helga Krismer abschließend.